Apostolisch Beten - Ivo Sasek - Elaion-Verlag
Zur gesamten Fülle Gottes 153 zum Besitz!“ Gott wird dir antworten (ich phantasiere): „Was willst du denn mit dem kahlen Mond allein, mein Sohn? Ich gebe dir noch die Sonne dazu!“ Nun gehst Du noch weiter und sagst: „Dann schenke mir auch noch den Mars, den Jupi- ter, den Saturn und den Merkur.“ Gott würde dazu nur lächeln und sagen: „Du kannst ein ganzes Sonnensystem dazu haben, ich habe noch genug davon.“ Unser Gott ist doch ein Gott unzähliger Galaxien, Geliebte! Ist es uns überhaupt bewusst, dass unser Gott so viele Sonnensysteme erschaffen hat, dass es auf jeden Menschen, der je auf Erden gelebt hat, ganze Sammlungen davon abwerfen würde? Wir beenden darum hier unseren Wettlauf mit dem Herrn der Himmel wieder und gestehen demütig ein: „Ja, Herr, Du vermagst über alles hinaus zu tun, über die Massen mehr, als wir erbitten und erdenken könnten – und zwar gemäss der Kraft, die in uns wirkt! “ Geschwister, unsere Erwartungsarmut ist unser absoluter Untergang! Wir denken viel zu klein von unserem Gott, messen alles stets wieder an unseren menschlichen Mass- stäben. Darum geht uns mehr und mehr unsere eigentliche Bestimmung verloren. Hat Gott uns nicht immer wieder dazu aufgefordert, Ihn anzurufen, damit Er uns „Grosses und Unzugängliches (hebr. „Unfassbares, Verwehrtes“) mitteilen kann, das wir nicht kennen“ (Jer. 33,3) ? Die ganze Bibel deutet unablässig auf die Tatsache hin, dass uns Gott in keine geringeren als in Seine Dimensionen und Möglichkeiten ein- führen will (Mk. 9,23) 1 . Auf fast jeder Seite wird es uns vor Augen gemalt, dass der Herr sich in den Menschenkindern 1 „Jesus aber sprach zu ihm: Wenn du das kannst? Dem Glaubenden ist alles möglich.“
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