Apostolisch Beten - Ivo Sasek - Elaion-Verlag
Zur gesamten Fülle Gottes 155 abscheulich, wenn da keine Herrlichkeit auf uns fällt und zeit unseres Lebens keine solche an uns und durch uns offen- bar wird! Aus diesem Grund lehrt uns Eph. 3,21 , überaus Grosses von Gott zu erwarten. So lasst uns also Grosses erwarten von Ihm. Er selber strafe fortan unser kleinkariertes Denken und ersetze es durch Seine lebendige und glaubens- zuversichtliche Erwartung , ohne die wir übrigens unausweich- lich dem „Fluch der Trägheit“ verfallen müssen, denn es steht geschrieben: „Wir wünschen aber sehr, dass jeder von euch denselben Eifer um die volle Gewissheit der Erwartung, bis zur Erlangung der gesamten Vollendung, beweise, DAMIT IHR NICHT TRÄGE WERDET“ (Hebr. 6,12). Was konkret beinhaltet die Fülle Gottes für uns? Welche Fülle der Vervollständigung dürfen bzw. sollen wir erwarten? Ich sage es gleich frei heraus und werde es hernach eingehend mit der Schrift belegen: Wir erwarten nicht mehr und nicht weniger für uns als das, was Jesus einst vom Vater für sich empfangen hatte . Im Hinblick auf Ihn aber heisst es: „Denn es gefiel der ganzen Fülle, in ihm (Jesus) zu wohnen“ (Kol. 1,19). Gott hat in Jesus demonstriert, dass die gesamte Fülle Gottes in einem Menschenleib wohnen kann. Nie hat es Ihm an irgendeiner Gnade oder göttlichen Vollmacht geman- gelt. In nichts war Er verlegen oder gar unterlegen. Indem Gott nun dieselbe Fülle auch uns anbietet, bestätigt Er damit, dass Er uns letztlich in dieselbe Vollkommenheit wie Seinen Erstgeborenen einführen will. Kol. 2,9-10 unterstreicht darum folgerichtig: „Denn in ihm wohnt die ganze Fülle der Gottheit leibhaftig, und IHR SEID IN IHM ZUR FÜLLE GEBRACHT.“ Diese Fülle hat wiederum zuerst eine persönliche wie auch (als Endziel) eine gemeinschaft-
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