Apostolisch Beten - Ivo Sasek - Elaion-Verlag
156 liche Dimension. Wir reden zunächst einmal nur über die persönliche Dimension, damit wir nicht diese wichtige Grund- lage überspringen. Wir sind als Individuen in Ihm zur Fülle gebracht, um selbst genauso wie Er bis zur gesamten Fülle Gottes vervollständigt zu werden. Rechnen wir stündlich damit? Haben wir Glauben und stehen wir in einer lebendigen Erwartungshaltung auf dieses hohe Verheissungsziel hin? Ohne die Offenbarung dieser Hochziele werden wir immer wieder im Natürlichen stagnieren und bei uns selber stecken bleiben. Das Wissen um diese grossen und kostbarsten Ver- heissungen gehört darum zu den wichtigsten Heiligungsgrund- lagen. Was kann uns wachrütteln, wenn nicht solche Herrlich- keiten? Wer diese nicht akzeptiert und glaubensvoll erwartend anstrebt, schläft unweigerlich weiter und bleibt zurück. Wir tun recht daran, dass wir Jesus als den Unüberbietbaren, Einzigartigen und Einzigsündlosen verherrlichen. Dies sol- len wir auch bis hinein in alle Ewigkeiten tun! Diese Seine masslose Überlegenheit sollte uns jedoch nicht zu falschen Annahmen verleiten. Nur weil Jesus gleichsam als einzigartig „verherrlichter Schmetterling“ durch des Himmels Höhen flog, sind wir deshalb noch lange nicht zeit unseres Erden- lebens dazu verurteilt, die „kriechenden Würmer“ zu bleiben. Das genaue Gegenteil ist vielmehr der Fall. Wir sind nämlich ganz und gar nicht zu einem lebendigen Kriech- und Siech- tum bestimmt. Jesus ist um Seiner einzigartigen Sündlosigkeit willen wohl ein für allemal unüberbietbar. Das Gesamtzeug- nis der Heiligen Schrift nennt Ihn aber dennoch den „Erst- ling“ und unseren „erstgeborenen Bruder“ (1. Kor. 15,20 1 ; 1 „Nun aber ist Christus aus den Toten auferweckt, der Erstling der Entschlafenen.“
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