Apostolisch Beten - Ivo Sasek - Elaion-Verlag
Zur gesamten Fülle Gottes 157 Hebr. 2,11-12 1 ) . Wo aber ein „Erstling“ ist, da muss es auch einen „Zweitling“ usw. geben. Wo ein Bruder ist, da muss auch eine zweite, Ihm gleiche Brudernatur sein. Ich habe einen leiblichen Bruder. Ich bin zwar jünger als er, und er ist mir in manchem überlegen, doch der Beschaffen- heit nach bin ich genau derselbe. Nichts unterscheidet uns grundsätzlich. Wir haben denselben Körper, dasselbe Blut, denselben Vater und dieselbe Mutter. Wir unterscheiden uns aber dennoch in dem, was jeder „aus sich herausholt“ bzw. aus sich „herausholen lässt“. Und tatsächlich beschreibt Röm. 8,29 genau diese Wirklichkeit: „Denn die er vorher erkannt hat, die hat er auch vorherbestimmt, dem Bilde seines Sohnes gleichgestaltet zu sein, damit er der Erst- geborene sei unter vielen Brüdern.“ V. 30 redet letztlich von nichts anderem als Eph. 3,19 , nämlich von unserer Vervollständigung zur gesamten Fülle Gottes: „Die er aber vorherbestimmt hat, diese hat er auch berufen; und die er berufen hat, diese hat er auch gerechtfertigt; die er aber gerechtfertigt hat, diese hat er auch verherrlicht.“ Er hat sie bereits verherrlicht. Das deutet auf den vollkom- men vorhandenen Samen, bzw. Lebenskeim aus Gott hin (1. Joh. 3,9) 2 . Ein Same ist bereits die hundertprozentige Herrlichkeit, wenngleich er erst potentiell dazu veranlagt ist, die ganze Fülle zu erlangen. Was ist die Konsequenz aus 1 „Denn sowohl der, welcher heiligt, als auch die, welche geheiligt werden, sind alle von einem; aus diesem Grund schämt er sich nicht, sie Brüder zu nennen, indem er spricht: Kundtun will ich deinen Namen meinen Brüdern; inmitten der Gemeinde will ich dir lobsingen.“ 2 „Jeder, der aus Gott geboren ist, tut nicht Sünde, denn sein Same bleibt in ihm; und er kann nicht sündigen, weil er aus Gott geboren ist.“
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